Zic Zag

Joseph Collards Zic-Zag:

Meisterstück des visuellen Humors

Die Eltern sind Pantomimen. Der Großvater auch. Und sogar der Urgroßvater. Ganz klar, dass aus dem jüngsten Spross der Familie nur eines werden kann: Pantomime! Zic-Zag, das Soloprogramm von Joseph Collard, öffnet als visuelle Glanzleistung ohne große Worte Einblicke in das Leben und die Karriere eines Komikers. Viele Persönlichkeiten begleiten und inspirieren diesen Werdegang vom Elternhaus über die Schule, vom ersten Auftritt bis zum glanzvollen Höhepunkt der Karriere. Joseph Collard schafft es als Solist, diese Charaktere wunderbar differenziert zu karikieren und lädt seine Zuschauer damit in eine Galerie schräger Gestalten ein.

Die Zuschauer werden zu Schülern

„Üben, üben, üben“: Unter der strengen Anleitung des russischen Schauspiellehrers mutiert das Publikum zur Schulklasse. Während er mürrisch die Leistung einzelner Schüler bemängelt, bändelt der schroffe Professor unerwartet charmant mit seinen Schülerinnen an. Sein englischer Kollege dagegen bringt mit seinem Hang zum Whisky den kompletten Unterricht ins Schwanken. Ein Pantomime kann alles darstellen – das ist nicht nur die Botschaft des Programms, sondern auch seine Faszination. Denn als begnadeter Verwandlungskünstler wechselt Joseph Collard seine Rollen so mühelos wie andere Leute ihre Jacken. Als pathetischer Dirigent, unglücklicher Gewichtheber und verwirrter Verkehrspolizist ist er ebenso überzeugend wie im spontanen Dialog mit dem Publikum. Ohne große Worte, ohne Requisiten – allein mit der Fähigkeit, in der Phantasie des Betrachters imaginäre Bilder entstehen zu lassen.

Publikumspreis beim internationalen Festival

Joseph Collard gilt vor allem in Europa und den USA als Meister des visuellen Humors. Während einer 6-monatigen Auszeit vom Cirque du Soleil wurde er im Sommer 2011 zu internationalen Festivals in Belgien und Spanien sowie zu einem 4-wöchigen Gastspiel im Teatro Alfil in Madrid eingeladen. Beim Festival „Mostra International de Teatro Cómico e Festivo de Cangas“ zeichneten die Zuschauer im Juli 2011 sein Solo Zic-Zag mit dem Publikumspreis aus.